Kein Bedarf für ein Güterterminal

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25. März 2012

Beim März-Treffen unserer Bürgerinitiative in den Traunsteiner Paulaner-Stuben ging es wieder einmal um den generellen Bedarf für Güterumschlagsanlagen in unserer Region. Wie kürzlich bekannt geworden, gibt es neue Vorplanungen für einen Standort in Hufschlag mit 7 Hektar Größe entlang dem Gleis nach Waging. Der Vorsitzende unserer Bürgerinitiative Werner Siegl sagte dazu: „Ich bin zuversichtlich, dass es auch dieses Mal der Wirtschaftsförderungsgesellschaft nicht gelingen wird, den notwendigen Bedarf in der Region nachzuweisen, da ja das Eisenbahnbundesamt den Standort im Haidforst schon 2010 nicht befürwortet hat“.

Der immer wieder genannte Hauptnutzer, die Firma BSH in Traunreut hat einen eigenen Gleisanschluss und baut gerade eine eigene Verladeanlage. Rosi Berger ergänzte: „Das Salzburger Terminal ist nur zu 50 % ausgelastet und gerade wird ein neues Terminal in Burghausen gebaut. Dort macht es auch Sinn bei jetzt schon vorhandenen Großbetrieben auf über 400 ha Gewerbefläche“. Ein Besucher meinte dann: „Das einzige Interesse eines potentiellen Betreibers für ein Güterterminal in unserer Region ist das Abkassieren von bis zu 85 % Subventionen aus dem Topf des Staates. Versprochene neue Arbeitsplätze sind reine Spekulation“. Dem schlossen sich viele Zuhörer an und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass durch ein Güterterminal, für das die heimischen Firmen keinen Bedarf haben, nicht zusätzlicher Verkehr von weit her in unsere schöne Region geholt wird.

Zwischen Waldweg und Gleis ist das dringend benötigte Erweiterungsbiet für die Firma Schaumaier zu sehen. Das Areal links des Weges war als Vorratsfläche vorgesehen, ist es aber dank vereinter Bemühungen nicht mehr. Auch wird der Weg in der Mitte das Bildes nur einige Meter in den Wald hinein ausgebaut, bis zu einer Einfahrt in das neue Schaumaier-Gelände am südlich möglichsten Punkt.

Zwischen Waldweg und Gleis ist das dringend benötigte Erweiterungsbiet für die Firma Schaumaier zu sehen. Das Areal links des Weges war als Vorratsfläche vorgesehen, ist es aber dank vereinter Bemühungen nicht mehr. Auch wird der Weg in der Mitte das Bildes nur einige Meter in den Wald hinein ausgebaut, bis zu einer Einfahrt in das neue Schaumaier-Gelände am südlich möglichsten Punkt.

Wolfgang Wörner