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Nächstes Treffen

Unser nächstes Treffen ist am Dienstag, 14. Februar, um 19.30 in den Paulaner Stubn in der Wasserburger Straße.

Unterschriften

Stand 10.11.2010:
bisher haben sich mehr als 1800  Personen in die Unterstützerlisten eingetragen.

Unterschriftenliste (PDF)

Spendenkonto

Bund Naturschutz Traunstein

Kto.: 14878

BLZ: 710 520 50

Sparkasse Traunstein

Verwendungszweck:

"Haidforst"

Stellungnahmen zum 14.5.2010
Einwendung von Frau B. aus Traunstein PDF Drucken E-Mail

Widerspruch gegen die Umwidmung des Flächennutzungsplans hinsichtlich des westlichen Haidforsts in ein Gewerbegebiet

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich widerspreche dem Stadtratsbeschluss vom  25.03.2010, dass der westliche Haidforst mit insgesamt 29 ha im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen werden soll.
Begründung:

  1. Es besteht kein Bedarf an neuen Gewerbeflächen:
    Die Stadt Traunstein hat im Augenblick keinen akuten Bedarf an neuer Gewerbefläche, da aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage keine Interessenten vorhanden sind. Sollten sich kurzfristig Interessenten melden, können diese auf eine ca. 6 ha große von der Stadt Traunstein bereits als Gewerbegrund ausgewiesene Fläche zurückgreifen. Es handelt sich um zwei Gebiete mit jeweils 3 ha. Bei genauerer Untersuchung der städtischen Gegebenheiten dürften sich im übrigen Stadtgebiet weitere Flächen für die gewerbliche Nutzung  finden lassen.Die umliegenden Gemeinden (Nußdorf, Surberg)  bieten ebenfalls freie Gewerbeflächen möglichen Interessenten an. Diese Flächen befinden sich durchaus in Stadtnähe. Meines Wissens müssen Städte und Gemeinden Grundstücke zum ortsüblichen Preis verkaufen, damit ist aufgrund des höheren Preisniveaus Traunstein „zweiter Sieger“. Deshalb ist auch langfristig nicht mit einem so großen Bedarf im Stadtbereich Traunstein zu rechnen. Ich weise darauf hin, dass nur wenige Interessenten (z. B. Handel, Ärzte = keine Gewerbesteuer!) tatsächlich den postalischen Standort Traunstein benötigen.
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Einwendung von Familie W. aus Traunstein PDF Drucken E-Mail

Bürgerbeteiligung: Einwendung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wohnen in Wolkersdorf und sind sehr heimatverbunden. Wegen des zunehmenden Schwerlastverkehrs in den letzten Jahren ist die Idylle im Dorf ein Fremdwort. Dicke LKW`s von den Firmen Schaumeier, Edeka, Kreiller, Lampersberger usw., alle aus den umliegenden Industriegebieten, donnern durch Wolkersdorf und meiden das zentrale Stadtgebiet. Jetzt soll auch noch der Haidforst weiterem Industriegebiet weichen, d.h. noch mehr Verkehr in die Dörfer. Uns bleibt nur noch die Flucht in die wenigen Erholungsgebiete, zu denen auch der Haidforst gehört. Frischer Sauerstoff, kein Verkehrslärm und keine Abgase, hier kann man auftanken und sich wohlfühlen.

Für die Planung von Umgehungsstraßen (siehe Wolkersdorf) hatte man die finanziellen Mitteln, für die Ausführung hat es allerdings nicht mehr gereicht – wie traurig! Deshalb werden sogar Bauernstraßen zu einspurigen LKW-Trassen genehmigt – siehe die Anzeige im Tagblatt mit Herrn Zillner (2.OB), „neue Route für Schwerlastverkehr über Höpperding“ - was für ein Armutszeugnis - und noch dazu, keiner hält sich an die Vorschrift.

Zu allem Übel nimmt man uns jetzt noch dieses Erholungsgebiet – eine Watsch´n für alle Erholungssuchenden in und um Traunstein.

Wir können nur hoffen, dass in Zukunft dem Bürger mehr Achtung geschenkt wird, sonst werden aus diesen gefällten Bäumen eines Tages immer mehr Lärmschutzwände gebaut – eine grauenhafte Vorstellung!

Mit freundlichen Grüßen

 
Einwendung von Frau M.-K. aus Traunstein PDF Drucken E-Mail

Flächennutzungsplan Haidforst 1. Änderung
Bürgerbeteiligung: Einwendung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, die Änderung des Flächennutzungsplanes nicht umzusetzen.

Begründung:

Bereits in den letzten Jahren wurde in unmittelbarer Nähe ein beträchtlicher Teil des Waldes im Zuge der momentan im Bau befindlichen Nordostumfahrung gerodet.

Es wird Jahrzehnte dauern bis Neuanpflanzungen auf Ausgleichsflächen die wichtigen Funktionen eines Waldes wie Wasserspeicher, Luftreinhaltung, Kohlendioxidspeicher, Lebensraum für verschiedenste Pflanzen und Tiere, Lärmschutz, Erholungsfunktion und Windschutz wieder erfüllen werden.

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Einwendung von Herrn S. aus Traunstein PDF Drucken E-Mail

Flächennutzungsplan Haidforst 1. Änderung – Bürgerbeteiligung : Einwendung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das im Flächennutzungsplan zur Umwandlung in Gewerbe vorgesehene Gebiet ist derzeit nahezu vollständig mit Wald verschiedener Altersklassen bewachsen.

Bisher dient dieser Wald neben seiner Wirtschaftsfunktion als Naherholungsgebiet für Spaziergänger, Skilangläufer, Jogger und Reiter, zur Luftreinhaltung, als Lärmschutz gegen den Bahn- und Straßenverkehr (speziell der B304) und als Wasserspeicher für die Stadt Traunstein und seine Bewohner.

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Einwendung von Herrn R, ehemalig aus Traunstein PDF Drucken E-Mail

Flächennutzungsplan Haidforst 1. Änderung
Bürgerbeteiligung : Einwendung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kösterke,

Als ehemaliger Bürger der Stadt Traunstein, der gerne in Traunstein nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt hat, habe ich nach wie vor ein Interesse an der Gegenwart und Zukunft Traunsteins. Traunstein ist für mich eine Stadt, die durch die allgegenwärtige Natur geprägt ist, und dieses ist mir auch regelmäßig von Besuchern und Gästen bestätigt worden. Ich möchte soweit gehen, zu sagen, dass die Natur das Kapital Traunsteins ist.

Mit Sorge nehme ich wahr, dass der Stadtrat beschlossen hat, den Haidforst zu einem großen Teil in ein Gewerbegebiet umzuwandeln. In Gedanken komme ich von Norden nach Traunstein rein und fahre an einem toten Gewerbegebiet vorbei. Tot in so fern, als dass dort natürlich produktive Unternehmen sitzen, aber es nicht im geringsten attraktiv für den Bürger oder Besucher ist. Als ich das erste Mal in die Nachbarstadt Traunreut fuhr, von Traunwalchen kommend, sah ich eingangs die Wohnsilos mit einer vergleichbaren eingeschränkten Attraktivität. Mein erster Gedanke war, dass ich in Traunreut weder wohnen noch leben möchte. Traunstein sollte sich bezüglich der Attraktivität für die Menschen nicht auf Traunreut zubewegen, sondern eher den Status als leuchtendes Vorbild der Region ausbauen.

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