Home Presseartikel der BI Zweiten Geburtstag im Wald gefeiert

Nächstes Treffen

Unser nächstes Treffen ist am Dienstag, 13. März, um 19.30 in den Paulaner Stubn in der Wasserburger Straße.

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"Haidforst"

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Schon seit zwei Jahren kämpft die Traunsteiner Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ für den Erhalt des Haidforsts. Ihren zweiten Geburtstag feierten Mitglieder und Gäste nun bei einem abendlichen Waldspaziergang vor Ort. Nach einem Grußwort von Beate Rutkowski vom Bund Naturschutz wanderten die Teilnehmer mit vielen Taschenlampen durch den mittlerweile dunklen Haidforst. Werner Siegl und Wolfgang Wörner erläuterten dabei, wo die neuen Gebiete für die in der Industriestraße ansässigen Betriebe Schaumaier und Leimer liegen werden - und welches Areal als Vorrat ausgewiesen wurde, wogegen sich die BI vehement wehrt. 

Die im Wald begonnenen Diskussionen führte die Bürgerinitiative dann in den Paulaner-Stuben mit weiteren Mitgliedern und Gästen fort: Rosi Berger aus Kotzing äußerte große Bedenken wegen der geplanten weiteren Einfahrt für die Firma Leimer in der Kotzinger Straße: „Wenn sich hier noch mehr LKWs stauen, wird das zur Unfallgefahr – und das neben den Gasspeichern auf der anderen Straßenseite“, meinte sie. Eine Besucherin hatte sich die Mühe gemacht und war alle städtischen Waldgebiete abgegangen. „Der Haidforst ist der schönste Wald in Traunstein“, erzählte sie den Teilnehmern voller Überzeugung.

Helga Mandl war sich ziemlich sicher, dass das geplante Güterterminal im Haidforst nicht kommen wird und sagte: „Ich bin dann gespannt, ob Herr OB Kösterke seine vor zwei Jahren im Wald gemachte Ankündigung wahr macht und die geplante Änderung des Flächennutzungsplans für 29 Hektar wieder rückgängig machen lässt.“

Die Bürgerinitiative wird auch in ihrem dritten Jahr des Bestehens nicht locker lassen, und sich für den Erhalt des Haidforsts einsetzen: „Wir hatten immer gesagt, dass wir nichts gegen kleine Ausweisungen für an der Industriestraße ansässige Betriebe haben, aber eine Weiterführung der Industriestraße nach Norden und eine Vorratsausweisung lehnen wir vehement ab“ fassten die Mitglieder der BI zum Schluss der Geburtstagsfeier noch einmal zusammen.