Das Treffen im Mai entfällt. Unser nächstes Treffen ist am Dienstag, den 12. Juni. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Stand 10.11.2010:
bisher haben sich mehr als 1800 Personen in die Unterstützerlisten eingetragen.
Bund Naturschutz Traunstein
Kto.: 14878
BLZ: 710 520 50
Sparkasse Traunstein
Verwendungszweck:
"Haidforst"
| Gegen das Springkraut und nur für ansässige Betriebe |
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Bürgerinitiative kümmert sich um den Wald und diskutiert Stadtratsbeschluss24. Juni 2011Einziger Tagesordnungspunkt bei der monatlichen Versammlung der Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ war die Juni-Sitzung des Traunsteiner Stadtrats, in der es um die Änderung des Flächennutzungsplans im Haidforst ging. Dort sollen nun 40000 Quadratmeter Waldfläche zu Gewerbeflächen werden (wir berichteten). Evi Knauer war sichtlich über die öffentliche Ankündigung der Stadtratssitzung verärgert und sagte: „Aus dem Tagesordnungspunkt ‚Änderung des Flächennutzungsplans’ konnte keiner ersehen, dass es um den Haidforst ging“. Wolfgang Wörner hatte zusammen mit mehreren anderen Mitglieder der BI an der Stadtratssitzung teilgenommen und berichtete, dass einerseits im Süden 10000 qm für die Firma Leimer ausgewiesen werden und andererseits weiter im Norden 30000 qm für nicht näher bezeichnete Betriebe. Günter Meyerhof befürchtete: „Wenn dann die wertvolle Naturwaldparzelle zwischen zwei Gewerbeflächen eingezwängt wird, dann wird sie leicht zur Müllhalde“. Hans Dandl, Gemeinderat aus Nussdorf pflichtete dem bei: „In Nussdorf gibt es zunehmend Beschwerden, dass das Gewerbegebiet Aiging als LKW-Parkplatz ohne sanitäre Anlagen missbraucht wird“. Hauptthema der Diskussion der BI war jedoch, ob es für die 30000 qm Fläche im Haidforst tatsächlich konkrete Bewerber gibt und wer diese sind: Werner Siegl machte hier den Standpunkt der Bürgerinitiative nochmals deutlich: „Wenn ein im Haidforst ansässiger Betrieb Erweiterungsflächen benötigt, stellt sich die BI nicht dagegen, für andere Betriebe sollen aber keine Bäume im Haidforst gefällt werden“. Leider ist bis heute nicht bekant, wer im Haidforst Wald von der Stadt Traunstein kaufen will, um dort zu roden und Gewerbeflächen zu erstellen. Rosi Berger bat darum, dass dann die im Haidforst ansässigen Firmen auch sparsam mit den Flächen umgehen sollen: „Wenn ein Betrieb in einem bestehenden Gewerbegebiet sich ausdehnen will, muss er Platz sparend planen, das sollte auch für die Haidforst-Betriebe gelten.“
Dass die Bürgerinitiative nicht nur mit Worten für den Haidforst kämpft, sondern sich aktiv um das Waldgebiet kümmert, stellte sie vor der Sitzung unter Beweis: Sie lud die Bevölkerung zu einer „Springkraut-Aktion“ ein und nicht wenige Leute fanden sich ein, um gemeinsam das dort wuchernde Springkraut auszureißen. Diese Aktion hatte übrigens eine so gute Resonanz (und es gibt noch sehr viel Springkraut im Haidforst), dass die Bürgerinitiative am kommenden Dienstag, 28. Juni um 18:00 Uhr zu einer weiteren Springkraut-Aktion in den Haidforst einlädt. Treffpunkt wie immer in der Industriestraße hinter der Firma Leimer.
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