Das Treffen im Mai entfällt. Unser nächstes Treffen ist am Dienstag, den 12. Juni. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Stand 10.11.2010:
bisher haben sich mehr als 1800 Personen in die Unterstützerlisten eingetragen.
Bund Naturschutz Traunstein
Kto.: 14878
BLZ: 710 520 50
Sparkasse Traunstein
Verwendungszweck:
"Haidforst"
| BI zum Internationalen Jahr der Wälder |
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Das Veranstaltungsprogramm „Waldkulturerbe“ im Internationalen Jahr der Wälder nahm die Bürgerinitiative „pro Haidforst“ zum Anlass für einen abendlichen Spaziergang ( siehe Foto mit einem offiziellen Mottoplakat „ Ohne uns kein Wald ). Damit wurden die Teilnehmer wieder auf die Bedeutung des Waldes westlich und östlich der B 304 als Erholungs- Schutz- und Wirtschaftswald erinnert. Sichtbar sei dies an den restlichen Holzlagern, dem frischen Grün der Bäume und spürbar auch an der guten Luft. Zahlreiche Walker, Jogger oder Spaziergänger ( mit und ohne Hunde ) wären tagtäglich im Haidforst anzutreffen, immer mehr Menschen wechseln von der östlichen Seite mit der Großbaustelle „Traunbrücke“ in den ruhigeren westlichen Teil, so ein Teilnehmer.
Die geplante Gewerbegebietsausweisung des inzwischen auf nur noch 142 ha reduzierten Haidforsts, die den „Langhaid“ um 29 ha verkleinern würde, sei als derzeit ruhendes Verfahren nicht vom Tisch. Nun würden auch noch Erweiterungen von dort ansässigen Firmen diskutiert, so der Vorsitzende der BI Werner Siegl. Sollten sie realisiert werden, wäre davon auch die Schutzwaldparzelle betroffen. Beate Rutkowski vom BN erläuterte den genauen Verlauf der Schutzwaldparzelle und merkte an, dass diese fast einem Naturschutzgebiet ähnelnde Fläche so weit als möglich erhalten werden müsse. Sollte eine Flächeninanspruchnahme nicht zu verhindern sein, dann müsse der Flächenverlust im Anschluss an das Schutzgebiet ausgeglichen werden. Einmütig waren die Besu cher der Meinung, dass die Verschiebung der Schutzwaldparzelle an einer ökologisch optimalen Stelle erfolgen soll. Auch die zum Ausgleich der erneuten Versiegelung notwendigen Ausgleichsflächen müssten vor Ort ausgewiesen werden und nicht irgendwo auf der „grünen Wiese. Es dauert einfach zulange, bis aus einer Wiese ein richtiger Wald wird, meinte einer der Teilnehmer. Beim anschließenden Monatstreffen berichtete BI-Sprecher Werner Siegl noch über das Güterterminal. Nach jüngsten Mitteilungen des Eisenbahnbundesamtes dürfte der Standort Traunstein erledigt sein. Auf die entsprechenden Briefe der BI teilte das EBA mit, dass die Einwendungen gegen einen möglichen Standort Traunstein „angemessen“ berücksichtigt würden. Im letzten Schreiben von Ende April 2011 heißt es lapidar, es gebe keinen „wesentlichen neuen Sachstand“ und wörtlich: „Die Standortentscheidung des EBA vom September 2010 ist weiterhin gültig“. Damit würde Traunstein als Güterterminalstandort nicht weiter verfolgt werden. Auch Teisendorf dürfte laut einer Pressemitteilung des CTS Salzburg vor dem Aus stehen, da die anfallenden Gütermengen wegen der bevorstehenden Erweiterungen sofort übernommen werden können. Mit dem Sommerfahrplan würden noch mehr Zugverkehre anfallen und die „Häfen an der Nordsee bzw. am Mittelmeer beginnen in Salzburg“, heißt es in dieser Pressemitteilung. Damit bestünde für die ganze Region kein Bedarf mehr. |