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Nächstes Treffen

Unser nächstes Treffen ist am Dienstag, 14. Februar, um 19.30 in den Paulaner Stubn in der Wasserburger Straße.

Unterschriften

Stand 10.11.2010:
bisher haben sich mehr als 1800  Personen in die Unterstützerlisten eingetragen.

Unterschriftenliste (PDF)

Spendenkonto

Bund Naturschutz Traunstein

Kto.: 14878

BLZ: 710 520 50

Sparkasse Traunstein

Verwendungszweck:

"Haidforst"

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Der Haidforst – eine grüne Lunge der Stadt

Die Stadt Traunstein besitzt 598 ha Waldfläche (2008), davon 3 große zusammenhängende Waldflächen:

  • Bürgerwald
  • Froschham
  • Haidforst

29 ha sind rund 5% der Waldfläche der Stadt Traunstein und 1,5% der gesamten Waldfläche von 1873 ha im Stadtgebiet Traunstein.

Der Waldanteil im Stadtgebiet beträgt heute ca. 38%. Zum Vergleich: 1968 betrug die Waldfläche der Stadt Traunstein 2590 ha, der prozentuale Anteil lag damals weit über 50%, der Waldbestand hat seither um 717 ha abgenommen.

Zur Karte im BayernViewer der Bayerischen Staatsregierung

Der Haidforst – ein Wirtschaftswald

  • frischer, tiefgründiger Boden
  • kräftiger und gerader Wuchs der Bäume
  • gesundes Holz
  • ebene Flächen
  • guter Ausbau von Rücke- und Forstwegen
  • relativ einfache Holzbringung
  • langjährige Forschung gemeinsam mit TUM
  • Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit

Der Haidforst – ein wichtiger Schutzwald

  • Stürme kommen von Norden, Westen oder Nordwest
  • große Schäden bei Lothar (1999), Kyrill (2007) und Paula (2008)
  • Schutz für Siedlungen im Norden von Traunstein (z.B. Haidforst)
  • Schutz auch für den östlichen Haidforst

Der Haidforst – Biotop für viele Arten

  • Artenreiche Baumschicht durch Waldumbau
  • Reiche Strauch- und Krautschicht
  • hoher Totholzanteil
  • Fledermäuse
  • Dohlen, Käuze, Spechte
  • Rückzugs- und Aufzuchtsbereiche für viele Arten

Ist ein Ausgleich möglich?

  • Bäume sind bis zu 150 Jahre alt
  • Ausgleich bedeutet nicht Ersatzspflanzung
  • Aufforstung auf vielen Flächen nicht erlaubt
  • 29 ha Aufforstungsfläche stehen nicht zur Verfügung
  • Trotz Ausgleichsmaßnahmen geht Waldfläche verloren
  • Ausgleichsflächen nicht dauerhaft gesichert
  • kein „sozialer Ausgleich“

Beate Rutkowski