Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ macht mit in Waging bei „Bürgerallianz Grenzenlos“

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 14.11.2010

Die Traunsteiner Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ ist eine der 14 Bürgerinitiativen gegen überdimensionierte Verkehrsprojekte in Südostbayern und angrenzendem Österreich. Bei einer Veranstaltung mit dem Titel „Bürgerallianz Grenzenlos“ am 30. Oktober im Strandkurhaus in Waging schlossen sich diese Bürgerinitiativen zusammen und sie werden durch die hier entstandene Vernetzung in ständigem Kontakt bleiben. Etwa 300 Bürger ließen sich an diesem Abend umfassend und überparteilich über die Verkehrsplanungen in unserer Region informieren und es wurden mögliche Zusammenhänge zwischen den Einzelprojekten aufgezeigt. Viele der Bürgerinitiativen aus Bayern und Österreich stellten sich vor und in ihren Redebeiträgen verdeutlichten unter anderem Hermann Eschenbeck vom Bund Naturschutz und Dr. Anton Hofreiter, Mitglied im Verkehrsausschuss des deutschen Bundestags, dass ein weiteres Festhalten an immer mehr Verkehrsprojekten in unserer Region nicht im Sinne der Bürger ist und uns auch keinen Zusatznutzen bringen wird.

Erklärtes Ziel ist die Mitsprache der Bürger, bevor die Region zu einer Drehscheibe des Transitverkehrs ausgebaut wird, sagte der Koordinator der „Bürgerallianz Grenzenlos“, Ulrich Kühn.

Die BI „Rettet den Haidforst“ präsentierte sich in Waging mit einem eigenen Informationsstand und verteilte eine neue Broschüre, in der die Problemstellung und die das Ziel, den Traunsteiner Haidforst zu bewahren, erläutert wurden. Werner Siegl und Rosi Berger (Foto) gaben bereitwillig Antwort auf Fragen der interessierten Bürger.

Wolfgang Wörner