BI Haidforst: „Es gibt noch viel zu tun“

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Januar 2012

„Rückblick und Ausblick“ hieß das Thema beim Januar-Treffen der Traunsteiner Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ in den Paulaner-Stuben. Diese Bürgerinitiative setzt sich nun seit über 2 Jahren auf vielen Ebenen für den Erhalt des Waldgebietes „Haidforst“ ein. Sie hat nichts gegen kleine Erweiterungen von Firmen, die an der Industriestraße ansässig sind, sie lehnt aber jedwede Flächenausweisung für Andere und reine Vorratsausweisungen strikt ab. Wolfgang Wörner berichtete beim Treffen über die Einwendungen, die im Laufe des letzten Jahres an die Stadt geschrieben wurden, über die Informationen für die Öffentlichkeit und über die Aktionen der BI:

Besonders viele Traunsteiner beteiligten sich an den drei Terminen, an denen die Bürgerinitiative im Sommer das wuchernde Springkraut bekämpfte (wir berichteten) und auch die „Waldspaziergänge“ waren gut besucht.

Der Stadtrat hat im Oktober die beiden Flächenausweisungen für die Firmen „Leimer“ und „Schaumaier“ genehmigt (wir berichteten). Die Ausgleichsflächen hierfür finden sich aber noch nicht in der Flächennutzungsplan-Änderung. Bund Naturschutz und Bürgerinitiative sind sich einig, dass alle Waldverluste durch neuen Wald im direkten Anschluss an den Haidforst ausgeglichen werden müssen. In diesem Zusammenhang wunderte sich Heike Talhammer, warum die Stadt Traunstein die vorher geplante Flächennutzungsplan-Änderung über 29 Hektar für ein Güterterminal im Haidforst nicht zurücknimmt.

„Soeben wurde mit der Rodung für das Güterterminal in Burghausen begonnen“, berichtete Beate Rutkowski und Werner Siegl erzählte von Baubewegungen beim Güterterminal in Salzburg. Beate Rutkowski fragte dann: „Kann denn unter diesen Prämissen ein mögliches Terminal im Raum Traunstein denn überhaupt jemals wirtschaftlich betrieben werden?“.

Der Sprecher der Bürgerinitiative Werner Siegl sagte zum Abschluss der Veranstaltung: „Es gibt noch viel zu tun, damit nicht doch eines Tages größere Teile des Haidforsts der Säge zum Opfer fallen“.

Wolfgang Wörner