|

Haidforst und Gewerbegebiete

Print Friendly

Die Grünen und die Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ sehen sich durch den Beschluss des Stadtrates zu ihren Einwendungen gegen den Bebauungsplan Sondergebiet Ver- und Entsorgung „Industriestraße Schaumaier Recycling“ voll bestätigt.

Der Wirtschaftsweg wird zwar dem Grundstück zugeschlagen und beseitigt, ein „Pfad“ wird angelegt, so dass der Rundweg Nr. 15 erhalten bleibt. Keine weitere Forststraße  zur Holznutzung nördlich des Bebauungsplanes muss angelegt werden und die erforderlichen Ausgleichsflächen entstehen nördlich des Ortsteils Kotzing im direkten Anschluss an den Haidforst.

Vorläufig ist damit eine  Erweiterung der Gewerbeflächen im Haidforst zum Stillstand gekommen, Terminalpläne sind vom Tisch, so werden wir uns für den Erhalt von landwirtschaftlichen Flächen, speziell von Grünland im Traunsteiner Süden einsetzen.

Der Stadtrat hat im Rahmen des Bebauungsplanes „Südspange“ die vorhandenen Vorratsflächen im Süden und Westen mit insgesamt mit 2,9 + 2,6 und 1,2 ha, also fast 7 ha bekanntgegeben. Wir wollen keine  weitere Flächenversiegelung für Einkaufszentren usw., der Bedarf in Traunstein ist gedeckt.

Und BI Vorsitzender und Stadtratskandidat Werner Siegl erklärte zum immer wieder geäußerten Vorwurf einer  „Gemengelage“ bzw. eines  „Fleckerlteppichs“  wegen der verstreuten Gewerbegebiete in Traunstein:

„Vergessen haben die Kritiker, dass zum Zeitpunkt um 1960 und später eines großen neuen Gewerbegebietes im Traunsteiner Norden ( also im nördlichen Schnepfenluck bzw. im Haidforst ), die Stadt Traunstein über keinerlei Vorratsflächen verfügte. Südlich und westlich der Wegscheid bzw. des Bahngleises nach Trostberg  begann das Ortsgebiet von Haslach bzw. Wolkersdorf/Traunstdorf. Und diese Gemeinden hatten längst ihre eigenen Gewerbegebiete, bevor sie 1978 nach Traunstein eingemeindet wurden“…

„Und eine abgestimmte Planung mit diesen damals selbstständigen Gemeinden gab es schlicht nicht, die Gemeinden wehrten sich gegen eine Eingemeindung nach Traunstein  und  zudem war das Verhältnis der damaligen Stadtführung zu diesen Gemeinden nicht sonderlich gut und von gut nachbarschaftlicher  Wertschätzung geprägt“.

Werner Siegel

Nächstes Treffen

Die BI trifft sich am 25. November 2014 um 19:30 Uhr in den Paulaner Stuben in der Wasserburger Straße.

Spendenkonto

Bund Naturschutz Traunstein

Kto.: 14878

BLZ: 710 520 50

Sparkasse Traunstein

Verwendungszweck: "Haidforst"