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Traunsteiner Bürgerinitiative Haidforst wanderte zur Ausgleichsfläche

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Auf dem Foto betrachten einige Mitglieder und Gäste der Bürgerinitiative den Bebauungsplan, auf dem auch die Ausgleichsfläche eingezeichnet ist.

Auf dem Foto betrachten einige Mitglieder und Gäste der Bürgerinitiative den Bebauungsplan, auf dem auch die Ausgleichsfläche eingezeichnet ist.

Anlässlich ihres turnusmäßigen Mai-Treffens wanderten Mitglieder der Traunsteiner Bürgerinitiative „Rettet den Haidforst“ und ihre Gäste zur geplanten Ausgleichsfläche am westlichen Waldrand des Haidforsts. Dort soll neuer Wald entstehen als Ausgleich für die Rodungen bei der Firma Leimer.

Wolfgang Wörner berichtete: „Im Bebauungsplan der Stadt Traunstein ist festgelegt, dass dort auf 1,74 Hekt

ar Fläche ein Buchenwald entstehen soll, wobei am Waldrand auch Vogelkirschen, Stieleichen und Waldkiefern angepflanzt werden.“ Ein Teil der Fläche wird zudem Magerwiese, auf der einzelne Sträucher, Bäume und Wildobst angepflanzt werden.

In diesem Zusammenhang bemängelte der Vorsitzende der Bürgerinitiative Werner Siegl an diesem Nachmittag von Neuem, warum die Stadt Traunstein die geplante Flächennutzungsplan-Änderung über 29 Hektar für ein Terminal im Haidforst immer noch nicht zurückgenommen hat. Siegl sagte: „Das Eisenbahnbundesamt hat der Bürgerinitiative im März mitgeteilt, dass es die Prüfung der Unterlagen für ein Güterterminal in unserer Gegend mittlerweile eingestellt hat – warum nimmt dann der Stadtrat seinen Beschluss nicht zurück?“

Nächstes Treffen

Die BI trifft sich am 25. November 2014 um 19:30 Uhr in den Paulaner Stuben in der Wasserburger Straße.

Spendenkonto

Bund Naturschutz Traunstein

Kto.: 14878

BLZ: 710 520 50

Sparkasse Traunstein

Verwendungszweck: "Haidforst"